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Erschwert die geschlechtergerechte Schreibweise das Leseverständnis bei Anfänger:innen im integrationsorientierten Französischunterricht?

Die geschlechtergerechte Schreibweise im Französischen zielt darauf ab, Frauen sprachlich sichtbarer zu machen. Gleichzeitig wird ihr jedoch vorgeworfen, Texte schwerer verständlich zu machen, insbesondere für Kinder oder Lernende mit wenig Schulbildung, die Französisch als Zweit- oder Fremdsprache erwerben. 

Im Rahmen ihrer Masterarbeit in Fremdsprachendidaktik an der Universität Freiburg hat Nadia Boubrahimi untersucht, wie sich die inklusive Schreibweise auf das Leseverständnis sowie auf mentale Geschlechtervorstellungen auswirken. Dazu führte sie eine Studie mit Lernenden auf Anfängerniveau durch. Im folgenden Interview stellt sie die wichtigsten Ergebnisse ihrer Forschung vor und erläutert, welche Konsequenzen sich daraus für die Unterrichtspraxis ergeben.

Mit einem Kommentar von Aline Siegenthaler (Université de Fribourg)