Pfadnavigation

Team

Wissenschaftlicher Partner: Stefano Losa, Daniela Kappler, SUPSI-DFA

In diesem Forschungsprojekt werden retrospektiv die Herausforderungen analysiert, welche die Schweizer Mehrsprachigkeit in der Gesundheitskrise COVID-19 mit sich bringt. Eine solche Ausnahmesituation erfordert eine permanente Kommunikation mit der Wohnbevölkerung.

Projektleitung
Prof. Narly Golestani, UniGE
Das Forschungsprojekt befasst sich mit den Ursprüngen individueller Unterschiede von Sprachbegabung, und zwar mit verschiedenen Aspekten der Sprachverarbeitung, einschliesslich, der phonologischen, lexikalischen und syntaktischen Verarbeitung der Muttersprache. Diese Frage wird auf verschiedenen Ebenen mehrsprachiger Spracherfahrung (d.h. bei Monolingualen, Bilingualen und Polyglotten) behandelt. Es wird dabei von der Idee ausgegangen, dass hohe Begabung, normale Variabilität und zumindest...

Postkoloniale Begegnungen in Zeiten der Globalisierung

Ver- und Entflechtungen sozialer Positionierungen von lusophonen Migrantinnen und Migranten in der Schweiz
Die Lusophonie umfasst verschiedene Arten von Gruppen und Menschen, die zwar die portugiesische Sprache, jedoch historisch gesehen nicht die gleiche Position teilen. Das vorliegende Projekt zu Sprache, Identität und Arbeitsmigration versucht, eine bestehende Lücke in der soziolinguistischen und Migrationsforschung zu postkolonialen Beziehungen zwischen Lusophonen ausserhalb Portugals und seiner früheren Kolonien zu schliessen.

Projektleitung
Team

Laura Villa (Queens College CUNY) und Jose del Valle (The Graduate Center – CUNY)

 

Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, über gängige und akritische Annahmen zu Kapitalismus und Sprache hinauszugehen, die oft als selbstverständlich hingenommen werden, ohne dass ihre historische Entwicklung, ihre heterogenen Erscheinungsformen in Zeit und Raum oder ihre komplizierten Wechselbeziehungen ausreichend hinterfragt werden.

Ungleichheiten im Klassenzimmer problematisieren

Ein pädagogischer Themenkoffer
Projektleitung
Team

Emeline Beckmann, Daniel Hofstetter, Sophie Korol, Tibère Schweizer, Mariana Steiner (HEP|PH Fribourg)

Wie können Ungleichheiten (soziale Klasse, Sprache, Begabung, Rasse oder Geschlecht) im Unterricht angegangen werden, indem man sich auf soziale Prozesse konzentriert und die Schülerinnen und Schüler ermutigt, über mögliche Ansätze nachzudenken? Das ist die Frage, mit der sich dieses Projekt, das in Zusammenarbeit mit der HEP | PH FR durchgeführt wird, beschäftigt.

Projektleitung
Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, die Herausbildung und Realisierung des Esperantodiskurses und der Esperantobewegung in der Schweiz aufzuzeigen, und zwar unter Berücksichtigung ihrer charakteristischen soziopolitischen und diskursiven Bedingungen: Neutralität und Mehrsprachigkeit. Im Besonderen wird danach gefragt, wie die spezifisch schweizerischen soziopolitischen und diskursiven Voraussetzungen die Positionierung der Schweizer Esperantisten innerhalb der weltweiten Esperantobewegung...

Bundesverwaltung und Vertretung der Sprachgemeinschaften

Analyse der Personalrekrutierungsprozesse und -strategien
Team

In Zusammenarbeit  mit der Universität Zürich (UZH)

Eine angemessene Vertretung der Sprachgemeinschaften in der eidgenössischen Verwaltung gilt im politischen Diskurs als wichtiger Ausdruck der schweizerischen Mehrsprachigkeit. Verschiedene Gesetzesgrundlagen und Weisungen sind erlassen worden, um dieses Ziel zu erreichen.

Die von der Bildungsdirektion des Kantons Genf mandatierte Aktionsforschung hatte zum Ziel, die Rolle der Aufnahmestruktur bei der schulischen- und beruflichen Eingliederung von jungen Migrantinnen und Migranten zu verstehen. Ausserdem wollte es die institutionellen und persönlichen Herausforderungen identifizieren, mit denen die Institution, ihre Akteure und ihre Schülerinnen und Schüler konfrontiert sind.

Mehrsprachigkeit und Mobilität

Sprachpraktiken und Konstruktion von Identität
Projektleitung

Melissa Moyer, Università Autonoma de Barcelona

In diesem Projekt soll Mehrsprachigkeit aus Sicht des aktuellen Mobilitäts- und Globalisierungsparadimas untersucht werden. Dabei sollen Sprachpraktiken von Menschen mit transnationalen Trajektorien untersucht werden wie etwa MigrantInnen oder TouristInnen, die nach Spanien kommen und dort einerseits mit öffentlichen Institutionen und andererseits mit Einheimischen, deren Lebensbahnen stetiger sind, interagieren und kommunizieren müssen.