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Team

Wissenschaftlicher Partner: Stefano Losa, Daniela Kappler, SUPSI-DFA

In diesem Forschungsprojekt werden retrospektiv die Herausforderungen analysiert, welche die Schweizer Mehrsprachigkeit in der Gesundheitskrise COVID-19 mit sich bringt. Eine solche Ausnahmesituation erfordert eine permanente Kommunikation mit der Wohnbevölkerung.

Projektleitung

Supervision
Thomas Studer

Team

(Projektleiterin bis August 2021)

Die Erforschung des Schriftspracherwerbs erwachsener Migrantinnen und Migranten sowohl ohne oder mit geringen literalen Kompetenzen (Analphabetinnen und Analphabeten) als auch mit Kompetenzen in einem nicht-lateinischen Schriftsystem (Zweitschriftlernende) weist nach wie vor grosse Lücken auf und wird vergleichsweise selten untersucht. Dies, obwohl aus der jahrelangen Fachdiskussion zum Thema ‘Literalitätsgrade Erwachsener’ hervorgeht, dass die herkömmliche Unterscheidung von sog. ‘Alpha-Typen’...

Projektleitung
Nach einer positiven Bilanz des ersten Kantonalen Integrationsprogramms (KIP) beauftragte der Bund die Kantone mit dem zweiten KIP (Laufzeit 2018–2021). Vor dem Hintergrund, dass nicht alle Migrantinnen und Migranten die gleichen Bedürfnisse und Voraussetzungen für den Zweitspracherwerb mitbringen, soll das einschlägige Sprachkursangebot des Kantons Fribourg im Rahmen des zweiten KIP evaluiert werden.

Postkoloniale Begegnungen in Zeiten der Globalisierung

Ver- und Entflechtungen sozialer Positionierungen von lusophonen Migrantinnen und Migranten in der Schweiz
Die Lusophonie umfasst verschiedene Arten von Gruppen und Menschen, die zwar die portugiesische Sprache, jedoch historisch gesehen nicht die gleiche Position teilen. Das vorliegende Projekt zu Sprache, Identität und Arbeitsmigration versucht, eine bestehende Lücke in der soziolinguistischen und Migrationsforschung zu postkolonialen Beziehungen zwischen Lusophonen ausserhalb Portugals und seiner früheren Kolonien zu schliessen.

Projektleitung
Team

Laura Villa (Queens College CUNY) und Jose del Valle (The Graduate Center – CUNY)

 

Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, über gängige und akritische Annahmen zu Kapitalismus und Sprache hinauszugehen, die oft als selbstverständlich hingenommen werden, ohne dass ihre historische Entwicklung, ihre heterogenen Erscheinungsformen in Zeit und Raum oder ihre komplizierten Wechselbeziehungen ausreichend hinterfragt werden.

Cold rush

Dynamik von Sprache und Identität bei der Expansion der arktischen Wirtschaft
Projektleitung

Sari Pietikäinen (Univ. Jyväskylä)

Team

Monica Heller (Toronto), Maiju Strömmer (Jyväskylä), Anna-Liisa Ojala (Jyväskylä)

Das Cold Rush-Projekt untersucht den sich wandelnden arktischen Norden als expandierenden Hotspot an der Schnittstelle von wirtschaftlicher Entwicklung und kultureller Transformation. Es konzentriert sich dabei auf die Frage, inwiefern Sprache und Identität in diesen Prozessen eine Rolle spielen.

Projektleitung

Projekt-Supervision

Alphabetisierungskurse für die Zielgruppe der erwachsenen Migrant/innen werden in Ländern mit einer bedeutenden Zuwanderung bereits seit Jahrzehnten angeboten. Die Erforschung der Lehr- und Lernprozesse, die bei der erfolgreichen und nachhaltigen Alphabetisierung von erwachsenen Migrant/innen in ihrer Nicht-Erstsprache eine Rolle spielen und welchen in den Alphabetisierungskursen Rechnung zu tragen ist, hat zwar in den letzten Jahren zugenommen, weist aber noch bedeutende Lücken auf....

New Speakers in a Multilingual Europe

Opportunities and Challenges
Projektleitung

Bernadette O'Rourke (Heriot-Watt University Edinburgh, UK), Alexandre Duchêne (Leiter Arbeitsgruppe "Transnational workers")

Team

Federica Diemoz (Universität Neuchâtel), Matthias Grünert (Universität Freiburg)

Globalisierung, grössere Mobilität und transnationales Networking verändern die sprachliche Ökologie moderner Gesellschaften. Im vorliegenden COST-Projekt stehen Mehrsprachige im Fokus dieser Prozesse, indem die Herausforderungen und Chancen untersucht werden, die mit dem Erwerb, der Nutzung und dem VerstandenWerden als „neuem Sprechenden“ (new speaker) einer Sprache im Kontext eines mehrsprachigen Europas einhergehen.

Projektleitung

Supervision: Thomas Studer

Es gibt wenig gesichertes, d. h. auch empirisch untermauertes Wissen darüber, wie der Zweitsprachenunterricht für das Publikum, das spezifisch in sogenannten niederschwelligen Sprachkursen anzutreffen ist didaktisch optimal gestaltet werden soll. Das Ziel dieses Projekts bestand darin, didaktische Elemente, die besonders bei wenig schulgewohnten Lernenden Erfolg versprechen, in ein alltagstaugliches Kurskonzept und entsprechende Materialien zu integrieren und deren Auswirkungen in der...

Herkunftssprache und Schulsprache

Sind Sprachkompetenzen übertragbar?
Team

Fabricio Decandio, Carlos Pestana (KFM), Magalie Desgrippes (UniFR)

Ziel des Projekts „Herkunftssprache und Schulsprache: Sind Sprachkompetenzen übertragbar?“ war die Untersuchung potenzieller Transfers zwischen der Herkunfts- und der Schulsprache bei Schülerinnen und Schülern, die Unterricht in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) besuchen, insbesondere hinsichtlich schriftlicher Rezeption und Produktion.