Pfadnavigation

Digitale Übersetzungsprogramme und Wörterbücher sind aus der Sprachverwendung kaum mehr wegzudenken. DeepL, Leo und Co. werden von ihren Nutzern rege und für unterschiedliche Zwecke eingesetzt. Die Rolle dieser Tools im Fremdsprachenunterricht ist indes umstritten: Einerseits wird ihnen ein pädagogischer Wert zugestanden, andererseits wird in Zweifel gezogen, ob sie das Sprachenlernen längerfristig und nachhaltig unterstützen können.

Projektleitung
Dieses Dissertationsprojekt ist qualitativ orientiert und explorativ-interpretativ ausgerichtet. Es wurde als eigenständiger Projektteil, aber ergänzend zum vorwiegend quantitativen KFM-Projekt „Innovative Formen der Beurteilung“ durchgeführt, in dem Erkenntnisse zur Validität von neuartigen, szenariobasierten Aufgaben- und Itemtypen gewonnen werden sollten.

Wortschatz ist Grundlage für die rezeptive und produktive Sprachverwendung. In einflussreichen Spracherwerbstheorien und didaktischen Ansätzen steht der Wortschatz nicht im Gegensatz zur Grammatik, sondern ist zentraler und integrierter Bestandteil von Lernergrammatiken. Aufbau und Konsolidierung von Wortschatz sind daher ein wichtiger Aspekt des Fremdsprachenunterrichts, dem durch die Digitalisierung neue Umsetzungsmöglichkeiten geboten werden.

Sprachaustausche gelten als Mittel zur Förderung sprachlicher und interkultureller Kompetenzen sowie für die Steigerung der Motivation für das Fremdsprachenlernen. Gerade in jüngster Zeit lässt sich ein verstärktes Engagement seitens der Bildungspolitik für die Verbreitung und Intensivierung von Austauschaktivitäten ausmachen.

Immersion und zweisprachige Lehrgänge in der Schweiz

Kritische Literaturübersicht & bibliografische Datenbank
Immersionsunterricht und zweisprachige Lehrgänge werden in der Schweiz seit einiger Zeit gefördert und gefordert. Zum Thema liegen bereits zahlreiche wissenschaftliche Studien vor, die jedoch nicht immer bekannt oder zugänglich sind. Zudem ist bisweilen unklar, welche Ergebnisse vergleichbar resp. verallgemeinerbar sind.

In einer Zeit, in der das Lehren und Lernen der französischen Sprache an den kaufmännischen Schulen in der Schweiz erneut zur Diskussion steht, ist es von grundlegender Bedeutung, die Entwicklung des Stellenwerts und der Rolle von Sprachen als schulische Disziplin, als Arbeitsinstrument und als Gegenstand des Diskurses im Kontext der Berufsbildung zu hinterfragen und zu verstehen. Wir nehmen eine historische Perspektive ein, da der historische Blick auf aktuelle Fragen es ermöglicht,...

Der handlungsorientierte und interkulturelle Ansatz im Fremdsprachenunterricht

Wie werden Schülerinnen und Schüler (de)motiviert, eine Fremdsprache zu lernen?
Projektleitung
Zur Durchführung dieser Arbeit wurde eine Gruppe von 5 Lehrpersonen der Sekundarstufe II gebildet, die im handlungsorientierten und interkulturellen Ansatz geschult wurden. Die Datenerhebung wurde um einen "Vorher-Nachher"-Effekt ergänzt, d.h. die Gruppe der Lehrpersonen wurde zu Beginn der Untersuchung ein erstes Mal beobachtet. Anschliessend wurden die Lehrkräfte in handlungsorientiertem und interkulturellem Unterricht geschult. Auf diese Phase folgten zwei Beobachtungen im Klassenzimmer,...

Projektleitung
Die Muttersprache von Lernenden beeinflusst den Erwerb einer Fremdsprache. Sprachen teilen nicht nur die Sprachprozesse, die sie funktionsfähig machen, sondern auch ihre Wissensrepertoires wie etwa das phonologische Repertoire (Flege, Bohn und Jang, 1997; Kartuschina und Frauenfelder, 2014). Das dynamische Funktionieren von Sprachen und ihre gemeinsamen Repertoires führen zu sprachübergreifenden Interferenzen und Transfers, die den Fremdsprachenerwerb behindern oder erleichtern....

Kompetenzen in Französisch als Fremdsprache in den Passepartout-Kantonen

Systematische Auswertung vorliegender Studien zum schulischen Französischunterricht mit Mille feuilles und Clin d'oeil
Projektleitung
Dieser vom Verein BERNbilingue in Auftrag gegebene Bericht basiert auf einer systematischen Auswertung vorliegender Studien zum schulischen Französischunterricht mit Mille feuilles und Clin d'oeil. Er verfolgt das Ziel, zu den folgenden drei Fragen Erkenntnisse zusammenzutragen: 1) Inwieweit erreichen die Schüler/innen der Region Passepartout die Grundkompetenzen bzw. die Lernziele des Lehrplans? 2) Wie schätzen die Lehrpersonen das Lehrmittel Mille feuilles/Clin d’oeil und den Unterricht...

Projektleitung

Zusammenarbeit mit der Università della Svizzera italiana

Team

Marine Borel, Laura Hodel, Corinne Hunziker, Verena Tunger

Ziel der Arbeiten war die Publikation eines für das breite Publikum gedachten Buches, in dem etwa vierzig Redewendungen auf Rätoromanisch (alle Idiome), Italienisch, Deutsch (inkl. Schweizerdeutsche Beispiele) und Französisch einander gegenübergestellt werden. Die gewählten Redewendungen weisen zwar in allen vier Sprachen die gleiche Bedeutung auf, greifen dabei aber ganz unterschiedliche Metaphern auf.